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Im
vorigen Jahrtausend, im Jahre 1991, fanden sich, damals wirklich noch
junge Männer zusammen, um etwas zu beginnen, von dessen Lebenserwartung
sie damals sicher nicht mal zu träumen gewagt hatten. Sie begründeten
die Rockformation Liebestöter. In den Anfangsjahren, als die
Körper noch makellos waren, war der Name Programm. In der Tageslicht
armen Atmosphäre des Proberaumes probten und komponierten am Schlagzeug
Martin Steffens, am Bass Stefan Flach, an der Gitarre
Meikel Kappes, an den Keyboards und Saxophon Klaus Postert
und Clemens Pfaff an Gitarre und Gesang. Schon die ersten Songs
waren, wie bis zum heutigen Tage, eigene Kompositionen in Muttersprache.
Nach etwa einem halben Jahr der Proberei wurde das erste Konzert am 09.
Mai 1992 vor Freunden auf dem Bootshaus des Mülheimer Wassersport Vereins
in Köln gegeben. Wie sich herausstellen sollte, wurde das heute nur
Bootshaus genannte Konzert, über die Jahre eine regelmäßige
Kultveranstaltung, sowohl für die Band als auch für ihre treue
Fangemeinde.
Es folgten Auftritte in verschiedenen Clubs, Bürgerzentren und Kneipen
im Rheinland, sowie ein Open Air in Boppard und ein Gig in Koblenz.
Als Support von Stoppok 1994 im Bürgerhaus Kalk zeigten die
Liebestöter das sie über das Stadium einer Schülerband bereits weit
hinaus waren. 1996 gewannen sie den Talentwettbewerb Rock de Cologne und
der Song „Make me Happy“ (trotz des Titels ein deutsches Stück) wurde in
den Dierks Studios aufgenommen. Darauf folgte ein Auftritt auf
dem Ringfest in Köln sowie die Teilnahme an der Music-Factory im Rahmen
der POPKOMM.
Zu einem der Highlights zählt mit Sicherheit das Konzert bei „Rhein
in Flammen in Bonn 1997 mit über 300.000 Zuschauern. Im gleichen
Jahr belegten die fünf Freunde den zweiten Platz beim Bandwettbewerb
im „Krebelshof“ in Worringen.
Als neues Terrain kam gegen Ende des Jahres Wülfrath hinzu, wo
Keyboarder Klaus Postert seit dem gleichen Jahr in der Hornsection der
Würg All Stars spielt.
Der vierte Bootshaus-Gig sollte 1998 der letzte in der Ur-Formation
sein. Stefan Flach und Meikel Kappes verließen die Band.
Am Bass wurde schnell Ersatz gefunden, Frank Hilgers betrat die Bühne!
Man beschloss erstmal zu viert weiterzumachen. Die Liebestöter spielten
unter anderem im „Hähnchen“, bei „Janusz“ und im Würger Club in
Wülfrath.
Von 2001 bis 2004 versuchte man mit Walter Steffens, dem Bruder von
Martin, am Gesang neue Wege zu gehen. Beruf, Familie und Hobby unter
einen Hut zu bringen wurde immer schwieriger und Walter und Martin
verließen nach dem Juni Konzert 2004 die Band.
Die Liebestöter freuen sich, mit Martin Selle einen exzellenten Drummer
gefunden zu haben und nach der Umbesetzung wieder öfter Live zu spielen.
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